Die Karotten werden geschält in kleine Scheiben, der Knollensellerie wird in kleine Würfel, die Zwiebeln in halbe Ringe und der Knoblauch möglichst klein geschnitten.
1,5 kg Rinderbraten700 ml Rotwein250 ml Rotweinessig
In einem Bräter oder einem großen Topf (muss in den Kühlschrank passen und verschlossen werden können, idealerweise nur etwas größer als das Fleisch, das Fleisch darf nicht an der Wand drücken) wird das Fleisch reingetan und mit dem Rotwein und Rotweinessig übergossen. Mit Wasser wird die Marinade gestreckt, bis das Fleisch komplett unter Wasser ist.
2 Nelken10 Pfefferkörner2 Lorbeerblätter5 Wacholderbeeren4 EL Zucker2 EL Salz
Die Gewürze (Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Nelken, Pfefferkörner, Salz und Zucker) werden hinzugegeben, die im Schritt 1 geschnittenen Karotten, Knollensellerie, Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls.
Das Gefäß kommt nun geschlossen in den Kühlschrank und muss täglich gewendet werden, da sich sonst das Fleisch auf einer Seite platt drücken wird und so eine sehr zähe Seite bekäme.
Das Braten
Der Braten wird aus der Marinade genommen. Die Marinade kommt in einen neuen Topf, wird dabei aber durch ein Sieb von dem Wurzelgemüse und den Gewürzen getrennt. Das Gemüse und die Gewürze werden entsorgt. Die Marinade wird später noch für die Sauce benötigt.
1 Gemüsezwiebel
Die übrig gebliebene Zwiebel wird in Würfel geschnitten, sie werden den nächsten Schritt zur Seite gelegt.
Butter
Der Sauerbraten wird nun in der Butter im Bräter angebraten. Dabei ist es wichtig, dass der Sauerbraten von allen Seiten stark angebraten wird.
Danach kommen die gewürfelten Zwiebeln hinzu und werden auch leicht angebraten.
Danach wird ein Teil der Marinade zu dem Braten in den Bräter gegossen, sodass dieser zur Hälfte in der Marinade liegt. Aus der übrig gebliebenen Marinade wird später die Sauce gemacht.
Von nun an, muss der Braten 2 Stunden lang in der Marinade köcheln und wird dabei alle 30 Minuten gewendet. 30 Minuten vor Ende wird mit der Soße angefangen.
Die Soße
200 ml BratenfondSoßenbinderSalzPfefferZucker
Die übrig gebliebene Marinade wird in einem Topf mit dem Bratenfond vermengt und zum köcheln gebracht. Dabei wird noch je nach Geschmack Salz, Pfeffer und Zucker beigemengt. Sollte die Sauce zu sauer sein, kann man das Saure mit Mehl aus der Sauce nehmen. Saucenbinder wird anschließend so lange hinzugefügt und untergerührt, bis die gewünschte Sämigkeit (Dickflüssigkeit) erreicht ist.
Tipp: Damit der Braten auch innendrin durch und zart wird, wird dieser nach den 2 Stunden bereits geschnitten und die Scheiben werden nochmals für 10-20 Minuten in der köchelnden Marinade gelegt.