Schupfnudeln mit Spinat, Walnüssen und Kichererbsen
Zutaten
Durchführung
- 1 kg Schupfnudeln250 g Babyspinat0,5 TL Salz0,5 TL PfefferÖlZuerst werden die Schupfnudeln in Öl angebraten und dabei mit Salz und Pfeffer gewürzt. Gleichzeitig dünstet man den Spinat in einer zweiten, geschlossenen Pfanne in etwas Öl bei einer kleinen Flamme, bis dieser einfällt. Beides rührt man dabei regelmäßig um. Wichtig ist, dass dabei der Spinat nicht anbrennt und braun wird.
- Sobald die Schupfnudeln Farbe bekommen haben und der Babyspinat eingefallen ist, gibt man den Babyspinat zu den Schupfnudeln und rührt diese unter. Die Pfanne stellt man auf eine kleine Stufe.
- 200 g Walnüsse100 g eingelegte KichererbsenDie Walnüsse werden, falls sie zu groß sind, grob zerkleinert, die Kichererbsen lässt man abtropfen. Anschließend rührt man beides den Schupfnudeln unter.
- 400 g FetakäseNun kann man anrichten. Den Fetakäse schneidet man in kleine Würfel und legt diese zum anrichten über die Schupfnudeln. Guten Appetit!
Nährwerte pro Portion
Beschreibung
Schupfnudeln gehören zu den traditionellen Gerichten der süddeutschen und österreichischen Küche und erfreuen sich seit Generationen großer Beliebtheit. Ursprünglich als einfache „Arme-Leute-Speise“ entstanden, haben sie sich längst zu einem vielseitigen Klassiker entwickelt, der sowohl deftig als auch modern interpretiert werden kann. Die fingerdicken, länglichen Kartoffelnudeln zeichnen sich durch ihre zarte Konsistenz im Inneren und ihre goldbraune, leicht knusprige Oberfläche nach dem Anbraten aus. Gerade diese Kombination macht sie zu einer idealen Grundlage für unterschiedlichste Zutaten und Geschmacksrichtungen.
In diesem Rezept werden die traditionellen Schupfnudeln mit frischen und zugleich herzhaften Komponenten kombiniert, wodurch ein ausgewogenes, aromatisches Pfannengericht entsteht. Der Babyspinat bringt eine milde, leicht nussige Frische ins Spiel und sorgt nicht nur für eine ansprechende Farbgebung, sondern auch für eine Extraportion Vitamine. Durch das schonende Dünsten behält er seine zarte Struktur und verbindet sich später optimal mit den angebratenen Schupfnudeln.
Eine besondere geschmackliche Tiefe erhält das Gericht durch die Zugabe von Walnüssen und Kichererbsen. Die Walnüsse liefern einen angenehmen Biss sowie ein intensives, leicht herbes Aroma, das wunderbar mit der milden Kartoffelbasis harmoniert. Gleichzeitig steuern sie wertvolle ungesättigte Fettsäuren bei. Die Kichererbsen ergänzen das Ganze nicht nur geschmacklich, sondern auch ernährungsphysiologisch: Sie sorgen für pflanzliches Eiweiß, zusätzliche Ballaststoffe und eine dezente, nussige Note, die das Gericht abrundet.
Abgerundet wird die Pfanne schließlich durch würzigen Fetakäse. Dieser wird erst beim Anrichten über das fertige Gericht gegeben, sodass seine cremige Konsistenz und sein salzig-frischer Geschmack erhalten bleiben. Beim leichten Anschmelzen auf den warmen Schupfnudeln entsteht ein besonders harmonisches Zusammenspiel aus Würze und Cremigkeit, das alle übrigen Zutaten miteinander verbindet.
Das Rezept eignet sich hervorragend als sättigendes Hauptgericht für Familie oder Gäste und lässt sich zudem unkompliziert zubereiten. Durch die parallele Zubereitung in zwei Pfannen entsteht in relativ kurzer Zeit ein vollwertiges, geschmacklich vielschichtiges Essen. Gleichzeitig bietet das Gericht Spielraum für Variationen – etwa durch zusätzliche Gewürze, Kräuter oder alternative Käsesorten.
Insgesamt vereint diese Schupfnudelpfanne Tradition und moderne, ausgewogene Küche: herzhaft, nahrhaft und dabei dennoch von frischen Komponenten geprägt – ein Wohlfühlgericht, das einfach gelingt und viele Geschmäcker anspricht.