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© shutterstock.com / Saprunova Marina

Magenbrot

 

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Zubereitung 30 Minuten
Backzeit 15 Minuten
Gesamt 45 Minuten
Gericht Plätzchen
Portionen 40 Stück
Kalorien 430 kcal

Kochutensilien

  • Backpinsel

Zutaten

Für den Teig

  • 400 g Weizenmehl
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 g Honig
  • 2 EL Wasser
  • 100 g Mandeln gemahlen
  • 2 EL Kakaopulver
  • 2 EL Zimt
  • 1 Prise Nelken gemahlen
  • 1 Prise Kardamom gemahlen
  • 1 Packung Backpulver
  • 50 g Orangeat
  • 50 g Zitronat

Für die Glasur

Durchführung
 

  1. Der Backofen wird auf 180 °C Ober-/Unrerhitze vorgeheizt.
  2. 400 g Weizenmehl2 Eier100 g Zucker100 g Honig2 EL Wasser100 g Mandeln2 EL Kakaopulver2 EL Zimt1 Prise Nelken1 Prise Kardamom1 Packung Backpulver50 g Orangeat50 g Zitronat
    Alle Zutaten von dem Teig werden verknetet. Falls das Orangeat und das Zitronat einem zu grob vorkommen, können diese bei Bedarf vor dem vermischen verkleinert werden.
  3. Aus dem Teig werden 6 Rollen geknetet, anschließend kommen sie für 15 Minuten in den Backofen.
  4. 200 g Puderzucker2 EL Zitronensaft80 ml Wasser1 EL Kakaopulver
    Nach den 15 Minuten lässt man den Teig abkühlen und bereitet in der Zeit die Glasur vor. Hierzu werden in einem Topf erst Wasser und Zitronensaft erhitzt, danach rührt man den Puderzucker und das Kakaopulver unter.
  5. Die Glasur wird mit einem Backpinsel gleichmäßig auf der Oberseite des Magenbrotes bestrichen. Sobald diese fest ist, werden die Magenbrot-Laibe in 1-2 cm dicke Scheiben geschnitten. Dann sind sie fertig.

Nährwerte pro Portion

Kalorien: 430kcalKohlenhydrate: 76gProtein: 6.5gFett: 9.5gBallaststoffe: 3.2gZucker: 35g

Beschreibung

Magenbrot gehört zu jenen traditionellen Köstlichkeiten, die Erinnerungen an vergangene Winter, gemütliche Abende und den Duft von Gewürzen in kalter Luft wachrufen. Kaum ein anderer süßer Leckerbissen vermag es, das Gefühl eines Weihnachtsmarktes so authentisch einzufangen wie dieses dunkle, weich gebackene Gebäck, das seinen besonderen Namen der harmonischen Mischung aus Gewürzen verdankt. Schon beim ersten Bissen entfaltet sich ein Aroma aus Zimt, Nelken und Kardamom, begleitet von feinen Honignoten und einem Hauch Kakao – eine Kombination, die wohltuend und zugleich leicht würzig wirkt. Der Name „Magenbrot“ geht übrigens auf die historische Vorstellung zurück, dass die darin enthaltenen Gewürze eine beruhigende Wirkung auf den Magen haben. Auch wenn es heute vor allem eine süße Nascherei ist, schwingt dieser traditionelle Gedanke noch immer mit, wenn man ein Stück davon genießt.

Der besondere Charme von Magenbrot liegt jedoch nicht nur im Geschmack, sondern auch darin, wie unkompliziert es zubereitet werden kann. Das Rezept kommt ohne langen Aufwand oder komplizierte Techniken aus – und genau das macht es so attraktiv für all jene, die gerne backen, aber nicht stundenlang in der Küche stehen möchten. Stattdessen kombiniert man alle Zutaten zu einem würzigen Teig, formt ihn zu einfachen Rollen und lässt den Backofen den Großteil der Arbeit übernehmen. Während die Stücke backen und ihr vertrauter Duft langsam durch die Küche zieht, entsteht diese besondere Vorfreude auf das fertige Ergebnis.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Glasur, die dem Magenbrot nicht nur sein typisches Aussehen verleiht, sondern den Geschmack perfekt abrundet. Die Mischung aus Puderzucker, Kakao, Wasser und Zitronensaft sorgt für eine sanft glänzende, leicht knackige Oberfläche, die beim Reinbeißen einen angenehmen Kontrast zum weichen Inneren bildet. Mit jedem Pinselstrich entsteht ein feiner Überzug, der das Gebäck so unverwechselbar macht. Sobald alles getrocknet ist, werden die Laibe in kleine, mundgerechte Scheiben geschnitten – genau jene, die man auf Jahrmärkten und Weihnachtsmärkten in Papiertüten kaufen kann.

Ob für den Adventsteller, als kleines Geschenk aus der Küche oder einfach zum Naschen zwischendurch – Magenbrot passt immer. Es lässt sich wunderbar vorbereiten, bleibt mehrere Tage frisch und gewinnt durch die Gewürze sogar noch an Aroma. Wer dieses Rezept ausprobiert, holt sich nicht nur ein Stück Tradition nach Hause, sondern erschafft ein Gebäck, das Herz und Sinne gleichermaßen wärmt. So wird das Backen von Magenbrot zu einem kleinen Ritual, das die kalte Jahreszeit ein bisschen gemütlicher macht – und jedem Haushalt einen Hauch von Weihnachtsmarkt verleiht.

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