Gyoza
Kochutensilien
- 2 Schüssel
- Sieb
- Frischhaltefolie
- Teelöffel
- Austecher rund (ca. 8cm) , alternativ: Becher / Glas
- Nudelholz
- Backpinsel
Zutaten
Für den Teig (Gyoza no Kawa):
- 250 g Weizenmehl
- 150 ml Wasser
- 25 g Stärke
- 0,5 TL Salz
Für die Füllung:
- 100 g Chinakohl
- 200 g Hackfleisch Schwein
- 2 Frühlingszwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
Für die Sauce:
- 2 EL Sojasauce
- 3 EL Sesamöl
- 1 TL La-Yu asiatisches Chiliöl
Durchführung
Den Teig (Gyoza no Kawa) vorbereiten:
- 150 ml Wasser0,5 TL SalzIn einem Wasserkocher wird das Wasser erhitzt und in eine Schüssel abgefüllt. Während das Wasser heiß ist, wird das Salz unterrührt bis es sich aufgelöst hat.
- 250 g Weizenmehl25 g StärkeDas Mehl kommt gesiebt in eine Schüssel und wird mit der Stärke vermengt. Anschließend kommt die Wasser-Salz-Mischung hinzu, dann wird alles verrührt.
- Der Teig wird mit der Hand ordentlich durchgeknetet und zu einem Ballen geformt. Dieser Ballen wird in einer Frischhaltefolie gewickelt und für 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen gelassen.
Die Füllung wird vorbereitet:
- 2 EL Sojasauce3 EL Sesamöl1 TL La-YuIn einer Schüssel werden Sojasauce, Sesamlk und La-Yu miteinander vermischt.
- 100 g Chinakohl2 Frühlingszwiebel1 Zehe KnoblauchDie Frühlingszwiebeln werden gewaschen und klein geschnitten. doe Knoblauch wird durch eine Knoblauchpresse gepresst. Der Kohl wird gewaschen und möglichst klein gehackt.
- 200 g HackfleischIn einer Schüssel werden das rohe Hackfleisch, die Mischung mit dem Kohl und die Sauce miteinander vermengt und mit der durchgeknetet, bis draus eine festere Masse entsteht.
Die Gyoza werden zubereitet:
- Der Teig wird ausgerollt, das funktioniert am besten auf einer mehligen Oberfläche. Mit der Ausstechform sticht man 8cm große Kreise aus, danach kommt ein ca. 2cm rundes Bällchen der Füllung in die Mitte des Teig-Rohlings und faltet das Gyoza in der Mitte zusammen. Wichtig ist, dass man die Ränder wasserdicht zusammen drückt.
- In einer Pfanne wird bei niedriger bis mittlerer Temperatur Sesamöl erhitzt, danach kommen die Gyozas mit der zusammengedrückten Seite nach oben in die Pfanne. Wenn sie umkippen, kann man sie leicht am Pfannenboden andrücken.Die Gyozas sind fertig, sobald der Boden goldbraun ist.
Nährwerte pro Portion
Gyoza zählen zu den bekanntesten Spezialitäten der japanischen Küche und erfreuen sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit. Die köstlichen japanischen Teigtaschen überzeugen durch ihren hauchdünnen Teig, eine aromatische Füllung und ihre unverwechselbare Zubereitung: Die Unterseite wird goldbraun und knusprig angebraten, während die Oberseite durch den entstehenden Dampf herrlich zart bleibt. Diese Kombination aus knuspriger Kruste und saftiger Füllung macht Gyoza zu einem echten Geschmackserlebnis. Mit diesem einfachen Gyoza-Rezept kannst du die beliebten Teigtaschen ganz unkompliziert zu Hause nachkochen und den authentischen Geschmack Japans genießen.
Selbstgemachter Gyoza-Teig (Gyoza no Kawa)
Ein wichtiger Bestandteil traditioneller Gyoza ist der selbstgemachte Teig, der in Japan als Gyoza no Kawa bezeichnet wird. Er besteht lediglich aus wenigen Zutaten wie Weizenmehl, Stärke, heißem Wasser und etwas Salz. Gerade diese Einfachheit sorgt dafür, dass der Teig nach dem Ruhen besonders geschmeidig wird und sich hervorragend ausrollen und formen lässt. Selbst gemachter Gyoza-Teig ist elastischer als viele Fertigprodukte und verleiht den fertigen Teigtaschen eine angenehm zarte Konsistenz. Mit etwas Übung lassen sich daraus gleichmäßige Teigkreise herstellen, die sich problemlos befüllen und verschließen lassen.
Die perfekte Füllung für klassische Gyoza
Die traditionelle Füllung kombiniert würziges Hackfleisch mit fein gehacktem Chinakohl, frischen Frühlingszwiebeln und Knoblauch. Abgerundet wird alles mit aromatischer Sojasauce, nussigem Sesamöl und einer kleinen Menge La-Yu, dem beliebten japanischen Chiliöl. Durch das gründliche Vermengen der Zutaten entsteht eine kompakte, saftige Masse, die während des Bratens besonders aromatisch bleibt. Das harmonische Zusammenspiel aus Gemüse, Fleisch und Gewürzen sorgt für den typisch herzhaften Geschmack, den man aus japanischen Restaurants kennt.
Gyoza richtig formen und knusprig anbraten
Das Falten der Gyoza gehört zu den bekanntesten Arbeitsschritten bei der Zubereitung. Die dünn ausgerollten Teigkreise werden mit einer kleinen Menge Füllung versehen und anschließend sorgfältig verschlossen, damit beim Garen nichts austritt. Das typische Falten verleiht den Teigtaschen nicht nur ihr charakteristisches Aussehen, sondern sorgt auch dafür, dass die Füllung gleichmäßig gegart wird. Anschließend werden die Gyoza in etwas Sesamöl langsam angebraten. Dabei entwickelt sich die beliebte goldbraune Kruste, während das Innere wunderbar saftig bleibt. Das Ergebnis sind außen knusprige und innen zarte japanische Teigtaschen, die sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugen.
Perfekt als Vorspeise, Hauptgericht oder Fingerfood
Gyoza sind unglaublich vielseitig und passen zu vielen Gelegenheiten. Sie eignen sich hervorragend als Vorspeise eines asiatischen Menüs, als leichtes Hauptgericht oder als Fingerfood für Partys und gesellige Abende. Besonders lecker schmecken sie mit einem klassischen Dip aus Sojasauce, Reisessig und etwas Chiliöl. Auch als Beilage zu Ramen, gebratenem Reis oder einem frischen Salat machen sie eine ausgezeichnete Figur. Durch ihre handliche Größe lassen sich Gyoza außerdem gut vorbereiten und bei Bedarf frisch anbraten.
Dieses Rezept führt dich Schritt für Schritt durch die Zubereitung – vom selbstgemachten Gyoza-Teig über die würzige Hackfleischfüllung bis hin zum perfekten Anbraten in der Pfanne. Dank der einfachen Zutaten und der ausführlichen Anleitung gelingen die japanischen Teigtaschen auch Kochanfängern problemlos. Wenn du authentische Gyoza selber machen möchtest, erhältst du mit diesem Rezept knusprige, saftige und geschmackvolle Teigtaschen, die dem Original aus Japan erstaunlich nahekommen und garantiert Familie und Gäste begeistern werden.